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Ein Haus auf Mallorca

Was man bei einem Hauskauf auf Mallorca beachten sollte

Ein Ferienhaus auf Mallorca – für viele ein Traum. Denn unter den Reisezielen Europas erfreut sich Mallorca einer unerschütterlichen Beliebtheit. Wenn es in den heimischen Breitengraden so richtig trist ist, tauchen auf Mallorca die Blüten von Millionen Mandelbäumen die Insel in ein weiß-rosa Farbenmeer. Nur selten fällt das Thermometer unter milde 12 Grad. Und in den Sommermonaten scheint die Sonne vom meist tiefblauen Himmel.

In diesem Inselparadies ein eigenes Haus zu besitzen, ist möglich. Allerdings gibt es einiges dabei zu berücksichtigen. Jeder Standort hat seine Vor- und Nachteile, und es empfiehlt ich, alle Faktoren gut abzuwägen, bevor man eine Entscheidung trifft. Wer darüber nachdenkt, eine Villa auf Mallorca zu kaufen, sollte Folgendes beachten:

Die richtige Ortswahl

Bevor man den Sprung wagt, gilt es, sowohl praktische Aspekte als auch Überlegungen zum Lebensstil in die Entscheidung mit einzubeziehen. Beginnen sollte man mit einer Recherche auf dem lokalen Markt und dem Einholen von Informationen über Immobilienpreise, Verfügbarkeit und steuerliche Gegebenheiten, um festzustellen, ob eine Villa auf der Insel überhaupt in Frage kommt.

Diese Informationen geben zwar Aufschluss darüber, welches Budget für den Kauf einer passenden Villa benötigt wird, aber sie sagen nichts darüber aus, welche Gegend auf der Insel für einen die richtige ist. Ob im Gebirge und in der Nähe von Wanderwegen, mit Blick auf weiße Sandstrände oder in direkter Nachbarschaft zu urbanen Hotspots – Mallorca ist vielseitig und hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.

Blick auf die Lebenshaltungskosten

Leben auf Mallorca ist für viele Menschen ein Traum. Ein wichtiger Faktor, den man bei der Planung seines Hauskaufs berücksichtigen sollte, sind die Lebenshaltungskosten auf der Insel. Im Allgemeinen sind sie im Vergleich zu anderen Teilen Spaniens recht hoch. Mieten und Lebensmittel sind in der Regel teurer als auf dem Festland oder in ländlichen Gegenden. Einer der Gründe dafür ist der Tourismus, der wichtigste Wirtschaftszweig Mallorcas. Bis zu 10 Millionen Besucher jährlich kommen auf die Insel, allen voran deutsche Urlauber mit einem Anteil von ca. 35 Prozent.

Auch die Transportkosten sind vergleichsweise hoch. Anders der Zugang zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit Einführung des neuen Metrosystems im Jahr 2021 wurde dieser wesentlich einfacher gestaltet. Die medizinische Versorgung ist auf Mallorca ebenfalls ausgesprochen gut. In den größeren Urlaubsorten und in Palma gibt es deutsche Arztzentren, in den Krankenhäusern  – mehrere staatliche und private Kliniken – stehen häufig rund um die Uhr Dolmetscher zur Verfügung.

Rechtliche Überlegungen

Als erstes muss sichergestellt sein, dass die Immobilie, für die man sich interessiert, über alle erforderlichen Unterlagen verfügt, wie z. B. eine gültige Escritura (Urkunde) und ein Cédula de habitabilidad (Bewohnbarkeitsbescheinigung), die bescheinigen, dass die Immobilie bewohnbar ist. Außerdem sollte man sich vergewissern, dass die Immobilie nicht belastet ist.

Erkundigen sollte man sich auch bei den örtlichen Behörden nach eventuellen Einschränkungen, die für Immobilien-Besitzer auf Mallorca gelten können. In manchen Gegenden gibt es zum Beispiel Beschränkungen für die Anzahl der Immobilien, die eine Person besitzen darf. Es kann sich auch lohnen, einen Anwalt zu konsultieren, der über die rechtlichen Aspekte des Immobilienbesitzes auf Mallorca beraten kann.

Darüber hinaus sollte man sich auch über die Steuern und Gebühren im Klaren zu sein, die beim Kauf eines Hauses auf Mallorca anfallen. Dazu gehören die Grunderwerbssteuer, Notargebühren, Registrierungskosten und vieles mehr. Auch hier könnte der Rat einer Fachfrau oder eines Fachmanns wertvoll sein.

Wahl des richtigen Standortes

Bei der Suche nach einer Immobilie auf Mallorca ist die Lage einer der wichtigsten Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt. Denn die Immobilienpreise variieren stark, je nachdem, wo man wohnen möchte.

Bestimmte Orte oder Stadtteil können zum Beispiel aufgrund ihrer Nähe zu Touristenattraktionen oder städtischen Einrichtungen höhere Kosten verursachen. Wer es hingegeneher ruhig mag, für den sind ländliche oder küstennahe Gegenden vielleicht besser geeignet. Berücksichtigen sollte man bei der Prüfung infrage kommender Immobilien auch die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, örtliche Dienstleistungen und Annehmlichkeiten sowie alles, was die Lebensqualität auf Mallorca beeinflussen könnte.

Die Kosten richtig kalkulieren

Es gibt eine Vielzahl an Kosten, die zu berücksichtigen sind, wie z. B. der Kaufpreis der Immobilie selbst, Steuern und Gebühren, Anwaltskosten und eventuell Aufwendungen für notwendige Renovierungen. Einzukalkulieren sind auch die laufenden Kosten wie Nebenkosten und Instandhaltung. Diese alle sind sorgfältig in Augenschein zu nehmen, um festzustellen, ob man sich das neue Zuhause auf Mallorca wirklich leisten kann.

Vor- und Nachteile für ein leben auf Mallorca

Mallorca ist eine attraktive Option für Menschen, die ihren Wohnsitz verlegen oder ein neues Leben beginnen möchten. Auf der Habenseite stehen die tollen Strände, die pulsierende Hauptstadt Palma und das angenehme Klima, die zusammen ein wahres Paradies ergeben.

Darüber hinaus kann ein Besucherstrom das ganze Jahr über von Vorteil sein, da er mit den Touristen auch Geld in die Region bringt. Nachteilig sind jedoch die möglichen Unannehmlichkeiten, die durch – zumindest in den Sommermonaten – übervolle Orte, öffentliche Verkehrsmittel, Strände und Restaurants entstehen. Höhere Preise wie zum Beispiel beim Essen in Restaurant und bei Lebensmittel sind oft die negativen Folgen.

Zu guter Letzt ist auch zu bedenken, dass Immobilien auf Mallorca keineswegs preiswert sind, was auf jeden Fall in Betracht gezogen werden sollte, wenn man sich entscheidet, ein Haus oder eine Villa zu erwerben.

Gut zuwissen: Beim Kauf eines Hauses auf Mallorca ist es wichtig, alle Vor- und Nachteile sorgfältig abzuwägen. Es kann sich lohnen, einen Anwalt oder eine andere Fachperson zu konsultieren, die dabei helfen können, das beste Angebot für eine Immobilie zu erhalten und über alle rechtlichen Fragen zu beraten und auch vor möglichen Fallstricken, die auftreten können, zu bewahren.

Darüber hinaus ist es wichtig, ein genaues Budget festzulegen. Berücksichtigen sollte man alle Kosten, die mit dem Kauf eines Hauses auf Mallorca verbunden sind. Vergewissern sollte man sich auch, dass man es sich auch leisten kann, bevor etwas unterschrieben wird. Schließlich sollte der künftige Wohnort sorgfältig ausgewählt und dabei sowohl die Lebensgewohnheiten als auch eventuelle Einschränkungen berücksichtigt werden. Bei sorgfältiger Planung und Überlegung kann der Kauf eines Hauses auf Mallorca eine lohnende Entscheidung sein.

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Sprache auf Mallorca

Auf der Insel gibt es zwei offizielle Amtssprachen: Spanisch und Katalanisch. Im Alltag wird jedoch hauptsächlich Mallorquín gesprochen, ein katalanischer Dialekt.

Unterschiedliche Schreibweisen von Ortsnamen sorgen immer wieder für Verwirrung: inzwischen beginnt sich jedoch die mallorquínische Variante durchzusetzen.

So heißt beispielsweise „Andratx” (sprich: „Andratsch”) nicht mehr „Andraitx”, „Port” (Hafen) heißt nicht mehr „Puerto”, und „Coves” (Höhlen) heißt nur noch selten „Cuevas”.

Ausländische Urlauber haben auf Mallorca jedoch selten Sprachprobleme. Sie werden von den Einheimischen in der Regel auf spanisch angesprochen, häufig sogar auf englisch oder deutsch.

Mallorquinische Kultur

Bereits seit dem 18. Jh. existiert auf Mallorca die „Renaixenca”-Bewegung.
Sie hat zum Ziel, die traditionelle Kultur der Baleareninsel wiederzubeleben und vor dem Untergang zu bewahren.

In einer Zeit, in der immer mehr Urlauber und Residenten nach Mallorca kommen, scheint dies ein berechtigter Anspruch. 

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