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21.11.17

Ein Winter in Palma

Die andere Seite der Mittelmeer-Schönheit

Palma im Winter: La Seu (Foto: Javier Nuñez / gce-agency.com)

Palma ist gerade auch in den kühleren Monaten eine Reise wert. Denn nach den Rekord-Besucherzahlen, die die Insel Mallorca auch in diesem Sommer wieder verzeichnen konnte, geht es dann in der Balearenhauptstadt ein wenig gelassener und gleichzeitig kurzweilig zu. Wie beliebt schon jetzt diese Zeit ist, beweisen die jüngsten Zahlen: Mit mehr als 3,8 Millionen Übernachtungen von Oktober 2016 bis Mai 2017 gilt Palma als Vorreiter bei der Belebung der Nebensaison auf Mallorca, die sich die Landesregierung zum Ziel gesetzt hat.

Zehn gute Gründe für Palma im Herbst und Winter:

Weihnachtliches Palma
Palma im Lichterglanz ist ein besonderes Erlebnis. Dann sind Plätze wie die Plaza del Rey Juan Carlos I. oder die Plaza Reina im Zentrum mit glitzernden Leuchtketten überspannt, ganze Straßenzüge funkeln mit ihrer Weihnachtsdekoration über den Köpfen der Flanierenden, selbst Palmen tragen schimmernden Schmuck. Das festliche Ambiente ist für das Christmas-Shopping ein glänzender Rahmen. Schön sind auch die Weihnachtskrippen, die zu besichtigen sind, etwa im Rathaus der Stadt Palma. Dort ist ab Dezember im Foyer eine Krippe mit rund 170 Keramikfiguren zu sehen (Pl. de Cort, 1). Im Palau March wiederum ist eine neapolitanische Krippe aus dem 18. Jahrhundert aufgebaut (C/ Palau Reial, 18). Selbst Weihnachtsmarkt-Liebhaber haben in Palma gleich verschiedene Möglichkeiten, Geschenke zu erstehen, u.a. auf der Plaza de Espanya.

Straßenfest im Januar
Ausgelassene Feste finden in Palma auch im Winter statt, wenn etwa der Heilige Sebastian am 20. Januar mit einer großen Open-Air-Party geehrt wird: er ist der Schutzpatron der Stadt. Dann werden in Palma Bühnen für diverse Musikgruppen aufgebaut sowie große Grills bereitgestellt. Dort kann jeder Besucher seine selbst mitgebrachten Würstchen auf das Feuer legen, Musik hören und auf der Straße tanzen – eine ausgelassene Stimmung ist garantiert.

Magisches Licht
Wenn die Sonne etwas milder scheint, ist der Moment gekommen, um die kulturelle Seite Palmas kennenzulernen. Zum Beispiel das Castell Bellver mit seinem Park, das erhaben über der Stadt thront, oder den Königspalast, den Palacio Real de la Almudaina. Natürlich darf auch ein Abstecher in die Kathedrale La Seu nicht fehlen, die gerade im Winter mit einem Lichterschauspiel voller Magie aufwartet. Am 11. November und am 2. Februar spiegelt sich am Morgen bei Sonnenschein die Hauptrosette der Kirche – mit einem Durchmesser von rund 13 Metern und 1.200 Einzelfenstern eine der beeindruckendsten Europas – auf der gegenüberliegenden Wand der Kathedrale. Die Menschen sitzen in den Kirchenbänken, warten auf den Augenblick, schauen, staunen.´

Buntes Marktleben  
Pralles Leben erwartet die Besucher auf den Märkten an der Plaza Olivar, im Santa-Catalina- und auch im Pere-Garau-Viertel. Dort türmt sich geradezu Obst und Gemüse in den Auslagen, und es ist eine gute Chance, die Vielfalt der lokalen Produkte kennenzulernen. Zum Teil verkaufen dort auch die Inselbauern aus der Umgebung ihre frisch geernteten Waren. Ein herrlich buntes Treiben zum Gucken und Kaufen.

Spaß im Spa
Was gibt es Schöneres in der kühleren Jahreszeit, als in einem komfortablen Hotel zu logieren und zwischendurch immer wieder zur Entspannung abzutauchen? Fast alle Häuser der gehobenen Kategorie in Palma bieten gut ausgestattete Spa- und Wellnessbereiche – mit einem vielfältigen Angebot an Massagen und Schönheits-Behandlungen dazu.

Radtour am Meer
Die Nebensaison eignet sich ideal, um Palma per Rad zu erkunden. Räder können an vielen Stellen ausgeliehen werden – für kurze und lange Touren. Pedalritter fahren zum Beispiel von der Innenstadt auf einem breiten Radweg immer direkt am Meer entlang in den früheren Fischervorort Portixol, heute ein Szene-Viertel mit einladenden Restaurants, Bars und Café-Terrassen.

Golfen in der Stadt
Im Stadtgebiet von Palma können gleich drei Golfplätze bespielt werden. In Son Vida, einem der  angesehensten Viertel nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt, gehen Golfer nach Lust und Laune ihrer Leidenschaft auf den drei 18-Loch-Plätzen „Son Vida“, „Son Muntaner“ und „Son Quint“ nach. Zusätzlich können sie mit dem Son Quint Pitch + Putt den einzigen 9-Loch-Pitch & Putt-Platz der Balearen nutzen.

Die stille Seite der Playa de Palma
Wer dann noch weiter Richtung Arenal fährt, erlebt die Playa de Palma von ihrer ruhigen, winterlichen Seite mit wenigen Menschen. In der lang gestreckten Bucht bieten sich auch ausgedehnte Spaziergänge am Ufer an, um den heranrollenden Wellen zu lauschen, Muscheln zu suchen oder einfach nur den feinen Sand unter den Füßen zu spüren.

Geführte Spaziergänge
Palmas Zentrum mit seiner verwinkelten Altstadt lässt sich allein, mit Freunden oder der Familie erkunden. Zudem besteht die Möglichkeit, sich einem ausgebildeten Stadtführer anzuschließen, um auf Deutsch mehr über Geschichte und Gegenwart zu erfahren. Auch ein Blick in das Rathaus der Stadt mit seiner Barock-Fassade aus dem 17. Jahrhundert lohnt: bei den regelmäßig stattfindenden Tagen der offenen Tür ist ein Blick hinter den Kulissen möglich. https://www.palma.cat

Kultur pur
Kulturinteressierte werden gerade im Herbst und Winter mit einem Programm der Superlative verwöhnt (http://www.culturalpalma.com/de/). Ob Ballett im Auditorium, Klassik-Konzert im Konservatorium, Theater im Teatre Principal oder der Besuch des Musik-Festivals Música Mallorca – die Auswahl ist groß.







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Sprache auf Mallorca

Auf der Insel gibt es zwei offizielle Amtssprachen: Spanisch und Katalanisch. Im Alltag wird jedoch hauptsächlich Mallorquín gesprochen, ein katalanischer Dialekt.

Unterschiedliche Schreibweisen von Ortsnamen sorgen immer wieder für Verwirrung: inzwischen beginnt sich jedoch die mallorquínische Variante durchzusetzen.

So heißt beispielsweise „Andratx” (sprich: „Andratsch”) nicht mehr „Andraitx”, „Port” (Hafen) heißt nicht mehr „Puerto”, und „Coves” (Höhlen) heißt nur noch selten „Cuevas”.

Ausländische Urlauber haben auf Mallorca jedoch selten Sprachprobleme. Sie werden von den Einheimischen in der Regel auf spanisch angesprochen, häufig sogar auf englisch oder deutsch.

Mallorquinische Kultur

Bereits seit dem 18. Jh. existiert auf Mallorca die „Renaixenca”-Bewegung.
Sie hat zum Ziel, die traditionelle Kultur der Baleareninsel wiederzubeleben und vor dem Untergang zu bewahren.

In einer Zeit, in der immer mehr Urlauber und Residenten nach Mallorca kommen, scheint dies ein berechtigter Anspruch. 

Alle Angaben werden von den Autoren und dem Verlag nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt und von der Redaktion von Hayit Medien und Mallorca-Journal.info überprüft. Allerdings kann keine Gewähr oder Haftung für einen etwaigen Schaden übernommen werden.

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