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Die Kathedrale von Palma

La Seu (Das Licht) trägt ihren Namen wegen des Lichts im Innern, wenn es vormittags durch die große Fensterrosette fällt

Sie trägt den klangvollen Namen „Das Licht” (La Seu), und sie trägt ihn zu Recht. Die Kathedrale von Palma ist ein auffälliges Bauwerk.

Gleichgültig, ob man sich der Stadt mit dem Auto vom Flughafen, mit dem Bus oder mit dem Schiff nähert – als erstes fällt einem die Kathedrale ins Auge.

Groß und trutzig erhebt sie sich über dem Meer. Bei Nacht wird sie von unzähligen Scheinwerfern hell erleuchtet. Dann spiegeln sich die Lichter im künstlich angelegten See des Parc de la Mar, direkt unterhalb des Gotteshauses.

Ihren Namen erhielt die Kirche jedoch aufgrund der Lichtverhältnisse im Innern. Wenn sich am Vormittag die Sonnenstrahlen in der großen Fensterrosette an der Westfassade brechen, tauchen sie das gesamte Bauwerk in ein zauberhaftes Licht. Diese Fensterrosette ist übrigens eine der größten in ganz Europa.

Mitte des 13. Jahrhunderts nach der Rückeroberung Mallorcas durch die Christen wurde der Grundstein für den Bau der Kathedrale gelegt. Zuvor hatte an ihrem Platz eine maurische Moschee gestanden. Vollendet wurde sie erst Anfang des 17. Jahrhundert, obwohl noch bis ins 20. Jahrhundert hinein an ihr gearbeitet wurde. So stammen einige Arbeiten im Innern der Kathedrale beispielsweise vom spanischen Architekten Antonio Gaudí.

Im Innern der Kirche finden sich neben den vorherrschenden gotischen Stilelementen auch einige moderne Kunstschätze.  Kunstliebhaber sollten sich einen Besuch im kleinen Museum der Kathedrale nicht entgehen lassen. Hier finden sich überwiegend gotische Gemälde.

Öffnungszeiten
(April, Mai, Okt.):
Montag - Freitag 10 - 17.15 Uhr;
(Juni-Sep.):
Montag - Freitag  10 - 18.15 Uhr;
(Nov.-März):
Moontag - Freitag 10 - 15.15 Uhr;

Samstag 10 -1 4 Uhr;
Sonntags und an Feiertagen geschlossen
Eintritt: 4 €; Kinder und Einheimische: frei

Plaça Almoïna, s/n
Palma
Tel. 0034 - 971 - 723130  

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Sprache auf Mallorca

Auf der Insel gibt es zwei offizielle Amtssprachen: Spanisch und Katalanisch. Im Alltag wird jedoch hauptsächlich Mallorquín gesprochen, ein katalanischer Dialekt.

Unterschiedliche Schreibweisen von Ortsnamen sorgen immer wieder für Verwirrung: inzwischen beginnt sich jedoch die mallorquínische Variante durchzusetzen.

So heißt beispielsweise „Andratx” (sprich: „Andratsch”) nicht mehr „Andraitx”, „Port” (Hafen) heißt nicht mehr „Puerto”, und „Coves” (Höhlen) heißt nur noch selten „Cuevas”.

Ausländische Urlauber haben auf Mallorca jedoch selten Sprachprobleme. Sie werden von den Einheimischen in der Regel auf spanisch angesprochen, häufig sogar auf englisch oder deutsch.

Mallorquinische Kultur

Bereits seit dem 18. Jh. existiert auf Mallorca die „Renaixenca”-Bewegung.
Sie hat zum Ziel, die traditionelle Kultur der Baleareninsel wiederzubeleben und vor dem Untergang zu bewahren.

In einer Zeit, in der immer mehr Urlauber und Residenten nach Mallorca kommen, scheint dies ein berechtigter Anspruch. 

Alle Angaben werden von den Autoren nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt und von der Redaktion von Hayit Medien und Mallorca-Journal.info überprüft. Allerdings kann keine Gewähr oder Haftung für einen etwaigen Schaden übernommen werden.

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