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Castell de Bellver

Es gibt kaum einen besseren Ort um Palma von oben zu betrachten, als das Schloss Bellver. So kam es denn auch zu seinem Namen – Bellver heißt übersetzt „schöner Blick“. Spaniens einziges Rundschloss hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Lange Zeit diente es der der Stadt als Gefängnis, was man sich noch heute gut vorstellen kann.

Die Festung stammt aus dem 14. Jahrhundert, ist also nur wenig jünger als die Kathedrale. Drei kreisrunde Türme umgeben das Gebäude. Besonders schön anzusehen sind der Innenhof und der zweigeschossige Bogengang. Die Räumlichkeiten des Kastells bieten dagegen wenig Sehenswertes. Sie sind nur sehr spartanisch möbliert. Zur Festung gehört ferner ein kleines Museum für Ur- und Frühgeschichte, dem eine umfangreiche Keramiksammlung angeschlossen ist.

Das Castell Bellver liegt etwas außerhalb von Palma auf einer kleinen Anhöhe. Mit dem Auto erreicht man es problemlos über die Avda. Juan Miró. Dort ist das Schloss so gut ausgeschildert – Sehenswürdigkeiten werden auf Mallorca stets durch ein pinkfarbenes Schild mit weißer Schrift gekennzeichnet. Wem kein Auto zur Verfügung steht, kann mit dem Bus Nr. 3 ab der Plaça d’Espanya zur Plaça Gomila fahren. Von dort geht es dann noch ein Stück zu Fuß durch einen Kiefernwald hinauf zum Kastell.

Öffnungszeiten
(Mai-Aug.): Montag - Samstag, Sonn- und Feiertage 10-19 Uhr;
(Sep., Okt., März, April): Montag - Samstag, Sonn- und Feiertage 10-18 Uhr;
(Nov., Dez., Jan., Feb.): Montag - Samstag, Sonn- und Feiertage 10-17 Uhr

Eintritt:
Erwachsene: 2,50 €; Rentner und Studenten: 1 €; Kinder unter 14 Jahren kostenlos; Agenturen: 2 €
Samstags freier Eintritt für die Einwohner Palmas
Sonntags freier eintritt für jeden (Ausstellung und Museum geschlossen)

C/ Camilo José Cela, s/n
C.P. 07014 Palma
Tel. 0034 - 971 - 73 06 57  • Fax 0034 - 971 - 45 43 73
castelldebellver@a-palma.es

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Sprache auf Mallorca

Auf der Insel gibt es zwei offizielle Amtssprachen: Spanisch und Katalanisch. Im Alltag wird jedoch hauptsächlich Mallorquín gesprochen, ein katalanischer Dialekt.

Unterschiedliche Schreibweisen von Ortsnamen sorgen immer wieder für Verwirrung: inzwischen beginnt sich jedoch die mallorquínische Variante durchzusetzen.

So heißt beispielsweise „Andratx” (sprich: „Andratsch”) nicht mehr „Andraitx”, „Port” (Hafen) heißt nicht mehr „Puerto”, und „Coves” (Höhlen) heißt nur noch selten „Cuevas”.

Ausländische Urlauber haben auf Mallorca jedoch selten Sprachprobleme. Sie werden von den Einheimischen in der Regel auf spanisch angesprochen, häufig sogar auf englisch oder deutsch.

Mallorquinische Kultur

Bereits seit dem 18. Jh. existiert auf Mallorca die „Renaixenca”-Bewegung.
Sie hat zum Ziel, die traditionelle Kultur der Baleareninsel wiederzubeleben und vor dem Untergang zu bewahren.

In einer Zeit, in der immer mehr Urlauber und Residenten nach Mallorca kommen, scheint dies ein berechtigter Anspruch. 

Alle Angaben werden von den Autoren nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt und von der Redaktion von Hayit Medien und Mallorca-Journal.info überprüft. Allerdings kann keine Gewähr oder Haftung für einen etwaigen Schaden übernommen werden.

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